Schritt 1: Die Vorbereitung

Um wirklich spektakuläre Fotos von deinem Essen zu machen, solltest du am besten ein wenig Zeit mitbringen und du solltest die Szene ein wenig vorbereiten. Essen wartet schließlich nicht gerne. Warme Gerichte werden kalt und hören schnell auf zu dampfen, Soßen werden trocken und Eis schmilzt dir davon. Also sollte das Set und die Umgebung stehen BEVOR fotografiert wird.

Der Untergrund:

Als erstes solltest du dir überlegen, welcher Untergrund gut zu dem Essen passt das du fotografierst. Ich arbeite oft auf einem Holztisch oder einer schwarzen Korkplatte (siehe Bonuskapitel) – aber vielleicht kannst du auch ein Geschirrtuch darunterlegen oder arbeitest auf einer komplett weißen Tischplatte.

Den Look, den ich für Food Fotos total mag ist der auf den Bildern unten:

Ein schwarzer, matter Untergrund mit einer leichten Struktur. Ich habe mir hierfür zwei Korkmatten im Baumarkt gekauft und sie mit schwrzer Tafelfarbe angemalt. So kann ich theoretisch auch mal was mit Kreide draufschreiben und es wieder wegwischen. Die Matten sind leicht biegbar, lasen sich gut hinter einem Schrank etc. verstauen und wenn sie mit der Zeit runtergerockt und schmutzig sind, dann kann man sie einfach überstreichen. Ich besitze zwei von diesen Matten. Wenn ich mein Essen von der Seite fotografiere, lege ich die eine auf den Tisch und lehne die zweite an eine Wand dahinter oder an ein Stativ etc.

Ich habe außerdem auch schon mit Foto-Hintergründen gearbeitet, bin aber irgendwie eher ein Fan von echten Materialien. Der Holz Untergrund auf diesen Fotos hier ist zum Beispiel eine aufgedruckte Holz-Struktur.

Die Accessoires:

Ich persönlich arbeite relativ wenig mit Accesoires, aber du kannst hier natürlich gerne mal rumexperimenterieren. Suche dir aber auf jeden Fall einen schönen Teller, eine Platte oder ein rustikales Holzbrett um das Essen später schön anrichten zu können. Stelle, wenn du magst ein passendes Getränke mit dazu.

Dampf-to-Go

Ich habe mir vor circa einem Jahr eine kleine Mini-Rauchmaschine gekauft. Damit kann man Rauch, Nebel oder Dampf auf Knopfdruck simulieren und sogar fernsteuern. Dieser Dampf kommt vor allem zur Geltung, wenn er vor einem dunklen Untergrund fotografiert wird und von schräg hinten angeleuchtet – oder geblitzt wird.

Was du auch unbedingt vorbereiten solltest ist das Licht, worüber ich ein extra Kapitel erstellt habe… Klicke einfach weiter.