Schritt 3: Die Lichtintensität verstehen

Neben der Lichtrichtung ist auch entscheidend, wie stark die Lichtquelle und das Umgebungslicht leuchtet.

Wenn die Lichtquelle zu schwach ist, besteht die Gefahr, dass dein Bild verwackelt oder alles dunkel und farblos wird. Prüfe am besten, ob du das Foto nicht woanders machen kannst, oder ob nicht doch eine Lichtquelle in der Nähe ist ( Notfalls kannst du ansonsten auch mit dem Handy-/Kamerablitz nachhelfen. Pass nur mit roten Augen und unschönen Glanzstellen auf der Haut auf)

Wenn die Lichtquelle zu stark ist – wenn du zum Beispiel direkt in die Sonne schaust kneifst du nur unnötig die Augen zusammen und es entstehen unschöne Schatten und Glanzstellen in deinem Gesicht. Das sehe ich sehr oft wenn ich im Urlaub bin und Menschen sich vor irgendwelchen Sehenswürdigkeiten fotografieren: Der Blick in Richtung der prallen Sonne. Wenn man dann nicht nur sich selbst, sondern auch andere mit auf dem Foto haben will geht das große Blinzeln los… irgendwer hat immer die Augen zu… Wie das nur kommt?

Klar geht es manchmal nicht anders, aber in den meisten Fällen lässt sich die Lichtintensität durch folgenden Tipp einfach umgehen:

Mein schneller Sofort-Tipp: Stelle dich in den Schatten, schaue aber weiterhin in die Richtung aus der das meiste Licht kommt. Da das manchmal nicht ganz einfach zu erkennen ist: Drehe dich einmal 360 ° um das Motiv und schaue wann dir die Hauttöne am besten gefallen und wann am wenigsten Schatten unter den Augen entstehen.